Flohmarkt Fulda - Osthessen

Corona-Informationen

Corona Hygienekonzeption für Besucher

Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen vom 29.05.2021

Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen vom 29.05.2021

Die Zulässigkeit von Floh- und Trödelmärkten richtet sich nach den Regeln über Veranstaltungen nach § 1 Abs. 2b.

Sonstige Zusammenkünfte und Veranstaltungen gemäß § 1 Abs. 2b Sonstige Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit persönlicher Teilnahme sind im Freien zulässig.

Im Landkreis Fulda gilt ab heute 05.06.2021 die Stufe 2

  • Nunmehr dürfen bis zu 200 Personen an den Veranstaltungen unter freiem Himmel teilnehmen (Genesene und Geimpfte zählen nicht mit); ein Negativnachweis ist gewünscht, aber nicht Voraussetzung
  • Ein geeignetes Hygienekonzept entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Lüftung, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen umgesetzt ist. · Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen.
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Besuchenden ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen, möglichst elektronisch, erfasst werden.
  • Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Veranstaltungen im Freien eine Mund-Nasen Bedeckung bzw. eine medizinische Maske getragen wird. Zum Verzehr von Speisen und Getränken am Platz kann die Maske abgenommen werden.
  •  Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.

Konzeption DAFKS Flohmärkte auf dem Messegelände Fulda-Galerie – während der Coronapandemie:

Der Markt wird auf dem ca. 30.000 m² großen Gelände des Messegeländes Fulda-Galerie durchgeführt. Der Markt findet ausschließlich im Freigelände statt, das Gelände ist eingezäunt.

Der Zugang Verkäufer zum Gelände ist wie folgt geregelt:

Verkäufer werden zum Aufbau ihrer Stände (Sonntag) in der Zeit von 06: – 08:00 Uhr über das Tor 2 (Zufahrt Käthe-Kollwitz-Straße) eingelassen. Ab 08:00 Uhr wird das Tor abgeschlossen.

Samstags von 08: – 09:00 Uhr. Ab 09:00 Uhr wird das Tor abgeschlossen

Zugang Besucher: Der Zugang für Besucher erfolgt über das Tor 1 (gegenüber des Parkplatzes Wolf-Hirth-Straße).

Das Tor wird Sonntag um 08:00 Uhr geöffnet.

Samstag um 09:00 Uhr

Im Eingangsbereich sind A1 Plakatständer aufgestellt, die folgende Beschilderung bzw. Hinweise enthalten:

Schutzmaskenpflicht

Abstandhaltung

Hust- und Niesetikette

Allgemeiner Ablauf:

Registrierung etc. wie nachstehend beschrieben Kontrollpunkt Eingangsbereich: Hier werden Helfer des DAFKS eingesetzt. Eingangsregistrierung, Ausgangsregistrierung, Kontrolle Abstände + Verteilung Corona Schutzmaßnahmen.

Die Besucher erhalten die Maßnahmen beim Eintritt des Marktes schriftlich – unter anderem mit folgendem Hinweis:

Der Besuch des Marktes ist nur unter Anerkennung nachstehender Auflagen möglich. Besucher, die diese Maßnahmen nicht umsetzen möchten haben keine Möglichkeit den Markt zu besuchen. Die Einhaltung der Auflagen während des Marktes werden von Helfern des DAFKS kontrolliert. Beim Verstoß gegen diese Auflagen muss durch die Helfer des DAFKS ein Platzverweis ausgesprochen werden.

Die Maßnahmen, die wir vor Betreten unseres Marktes ergreifen, dienen dem Schutz unserer Besucher, Verkäufer und Helfer. Ein Besuch unserer Märkte kann daher nur unter folgenden Verhaltensregeln erfolgen:  

Bleiben Sie bei Symptomen, die auf eine Coronavirus-Erkrankung hinweisen könnten unbedingt zu Hause

Name, Anschrift, Telefon gemäß den Auslegungsbestimmungen zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung vom 17.Mai 2021 (wir werden natürlich das dann aktuelle Datum einsetzen) sind wir dazu verpflichtet, Name, Anschrift und Telefonnummer der Besucher zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu erfassen. Laut den Auslegungshinweisen vom 17.05.2021 ist die Datenerfassung VERPFLICHTEND. Die Märkte werden nicht im gewohnten Rahmen stattfinden können und es wird einige Einschränkungen geben. Die Besucher müssen sich bei Ankunft zunächst in den Wartebereich begeben. Hier warten die Besucher in geregelten Abständen, welche mit Abstandsmarkierungen vorgegeben werden. Direkt am Eingang werden alle Besucher registriert und hinsichtlich des Tragens eines Mund-und-Nasenschutzes kontrolliert. Verkäufer zählen nach finaler Feststellung des Landes Hessen (siehe E-Mail des Hessischen Wirtschaftsministeriums an den DAFKS sowie der daraufhin erfolgten Nachfrage der Stadt Fulda und des Gesundheitsamtes) nicht zu den Besuchern sondern zu den Mitwirkenden. Am Kontrollpunkt im Eingangsbereich können Mund-Nasen-Schutze kostenpflichtig erworben werden.

Auf dem Markt dürfen zu einem Zeitpunkt nur die maximal zulässige Besucherzahl (je nach der aktuell gültigen Verordnung und Stufe des Landes Hessen) zuzüglich der bereits Geimpften, Genesenen gleichzeitig sein. Wenn bei den Besuchern vorhanden, kann durch QR-Code in der durch das Gesundheitsamt zugelassenen Luca-App gescannt werden (in solchen Fällen entfällt die schriftliche Regstrierung).

Wie funktioniert die Luca-App:

Im Kern ist luca ganz einfach: luca hat drei zentrale Schnittstellen – den Gastgeber, den Gast/User und die Gesundheitsämter. Als Gast melde ich mich einmal in der App mit meinen Daten auf einem mobilen Endgerät an. luca generiert einen sich minütlich ändernden QR-Code, der meinem Endgerät zugeordnet ist. Mit diesem „Pass“ kann ich mich in Locations einchecken – egal, ob Wochenmarkt, Kirche, Restaurant, Geschäft oder Familientreffen. Alles was der „Gastgeber“ dafür benötigt, ist ebenfalls ein Handy mit der luca App. Ich checke per Scan bei meinem Gastgeber ein und werde z.B. automatisch ausgeloggt, wenn ich den Ort wieder verlasse. Tritt ein Infektionsfall ein, werden alle Gäste dieser Location informiert, die sich zur betreffenden Uhrzeit dort aufgehalten haben. Parallel werden die Gesundheitsämter informiert, die dann automatisch Zugriff auf die Daten der übrigen Gäste haben. Zusätzlich bietet die App ein Kontakttagebuch an. Hier sehe ich bis zu 30 Tage zurück, wo ich wann war – genau das Kontakttagebuch, was Virologen wie Christian Drosten empfehlen. Auch einen analogen Schlüsselanhänger haben wir. Auch ohne Smartphone kann man mit luca sicher einchecken.

Sowohl die Ergebnisse aus Schnelltests als auch PCR-Tests können in der App hinterlegt werden – aber nur, wenn sie in den teilnehmenden Testzentren gemacht wurden. Nutzer:innen scannen den QR-Code des Testergebnisses mit der luca App. Alternativ können sie auch einen Link nutzen, der von Testzentren zur Verfügung gestellt wird. Nutzer:innen finden das Testergebnis anschließend bis zum Ablauf der Gültigkeit der Testergebnisse  im “Mein luca”-Bereich der App. Dieser Service gilt für Testergebnisse aus den teilnehmenden Testzentren und nicht für Selbsttests. 

Testergebnisse können nur einmalig in die luca App eingefügt werden und auch nur dann, wenn der Name auf dem Test mit dem Namen in der luca App übereinstimmt. Ein negativer PCR-Test wird 48 Stunden und ein Antigen Schnelltests 24 Stunden in der luca App angezeigt.

Wichtig ist, dass wir als Betreiber trotzdem wie gewohnt kontrollieren müssen, ob ein gültiges Testergebnis vorliegt. Diese Kontrolle unterscheidet sich für nicht wesentlich von der Kontrolle des Testbescheids, den die Besucher bereits digital oder in Papierform vorzeigen. 

Check-in mit Testergebnis: 

  1. Testergebnis vorzeigen lassen 
  2. Testbescheid kontrollieren, z.B. durch Abgleich mit dem Personalausweis
  3. Nach der Überprüfung der Korrektheit des Tests: Check-in durch Scan des QR-Codes 

Registrierung Besucher:

Bei der Registrierung werden Name, Vorname, Adresse sowie Telefonnummer und/oder E-Mail Adresse erfasst. Durch Zählungen an dem Ein- und Ausgang wird die Anzahl der sich auf dem Gelände befindenden Besucher geregelt. Wenn die zulässige Gesamtzahl erreicht ist (zuzüglich der bereits Geimpften, Genesenen etc.), werden keine weiteren Besucher zugelassen. Erst wenn Besucher das Gelände wieder verlassen, können neue Besucher das Gelände betreten. Um sovielen wie möglichen Gästen den Besuch zu ermöglichen, führen wir eine Besuchersteuerung aufgrund der Coronapandemie durch. Die Besuchersteuerung richtet sich nach der jeweils gültigen Verordnung (Stufen) des Landes Hessen.

Warteschlangen / Wartebereich

Keine Warteschlangen vor dem Eingang – wir haben einen Wartebereich auf dem Parkplatz eingerichtet !!! … Füllen Sie den Vordruck am besten schon zu Hause aus (wir haben den Vordruck auch auf unserer Homepage www.Flohmarkt-Osthessen hinterlegt. Vor Ort füllen sie den Vordruck bitte in ihrem Auto aus – wir verhindern dadurch Warteschlangen am Eingang.

Der Warteraum befindet sich gegenüber dem Messegelände am Parkplatz und ist gekennzeichnet.

Ein- und Ausgang:

Der Ein- und Ausgang zum Markt ist nur an einer Stelle möglich. Es wird eine Absperrung zwischen dem Eingang und Ausgang aufgestellt.

Einbahnstraßenregelung Laufrichtung nur in einer Richtung:

Die Verkaufsrichtung der Stände ist nur auf einer Seite statthaft – keine Doppelreihen (gegenüber liegende Reihen) wie normal üblich. Wir erreichen dadurch eine Laufrichtung in nur eine Richtung (Einbahnstraßenregelung).

Wir kennzeichnen in jedem Laufweg die Laufrichtung.

Zwischen den Besuchern (maximal eine Familie) ist ein Mindestabstand von 1,50m zu wahren (SocialDistancing)

Hygieneregeln Für Besucher und Verkäufer besteht ab dem Betreten des Marktes Maskenpflicht FFP2 oder OP-Maske),

es wird durch Plakate auf die Hust- und Niesetikette hingewiesen:

„Wenden sie sich beim Husten oder Niesen von anderen Personen ab. Niesen oder husten sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich dabei ebenfalls von anderen Personen abwenden.“

Auf Händeschütteln verzichten – Toiletten / Hände waschen

Wir stellen WC`s zur Verfügung – dort stehen entsprechende Handwaschgelegenheiten mit Seife und Einmalhandtüchern zur Verfügung.

Beim Ein- und Ausgang sind zusätzliche Sprühflaschen für die Handdesinfektion aufgestellt.

Alle anderen Verhaltensweisen sind in der Marktordnung des DAFKS / BSW Fulda aufgeführt.

Hygienekonzeption für Verkaufsstände

Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen vom 29.05.2021

 

Die Zulässigkeit von Floh- und Trödelmärkten richtet sich nach den Regeln über Veranstaltungen nach § 1 Abs. 2b.

Sonstige Zusammenkünfte und Veranstaltungen gemäß § 1 Abs. 2b Sonstige

Auslegungshinweise zur Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen vom 29.05.2021

Die Zulässigkeit von Floh- und Trödelmärkten richtet sich nach den Regeln über Veranstaltungen nach § 1 Abs. 2b.

Sonstige Zusammenkünfte und Veranstaltungen gemäß § 1 Abs. 2b Sonstige Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit persönlicher Teilnahme sind im Freien zulässig.

Im Landkreis Fulda gilt ab heute 05.06.2021 die Stufe 2

  • Nunmehr dürfen bis zu 200 Personen an den Veranstaltungen unter freiem Himmel teilnehmen (Genesene und Geimpfte zählen nicht mit); ein Negativnachweis ist gewünscht, aber nicht Voraussetzung
  • Ein geeignetes Hygienekonzept entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Lüftung, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen umgesetzt ist. · Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen.
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Besuchenden ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen, möglichst elektronisch, erfasst werden.
  • Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei Veranstaltungen im Freien eine Mund-Nasen Bedeckung bzw. eine medizinische Maske getragen wird. Zum Verzehr von Speisen und Getränken am Platz kann die Maske abgenommen werden.
  •  Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar angebracht sind.

 

Für Verkäufer am Markt Messegelände Fulda-Galerie

Registrierung Verkaufsstände:

Die Teilnehmer der Verkaufsstände müssen sich bereits im Vorfeld registrieren. Hierfür sind unsere Anmeldeformulare auf dieser Homepage zu  verwenden. Verkaufsstände ohne Registrierung werden nicht zugelassen.

Der Zugang Verkäufer zum Gelände ist wie folgt geregelt:

Verkäufer werden zum Aufbau ihrer Stände (Sonntag) in der Zeit von 06: – 08:00 Uhr über das Tor 2 (Zufahrt Käthe-Kollwitz-Straße) eingelassen. Ab 08:00 Uhr wird das Tor abgeschlossen.

Samstags von 08: – 09:00 Uhr. Ab 09:00 Uhr wird das Tor abgeschlossen

Zugang Besucher: Der Zugang für Besucher erfolgt über das Tor 1 (gegenüber des Parkplatzes Wolf-Hirth-Straße).

Das Tor wird Sonntag um 08:00 Uhr geöffnet.

Samstag um 09:00 Uhr

Aufbau Verkaufsstände

Die Verkaufsstände dürfen aktuell nur auf einer Seite aufgebaut werden – keine Doppelreihen (gegenüber liegende Reihen) wie normal üblich. Wir erreichen dadurch eine Laufrichtung in nur eine Richtung (Einbahnstraßenregelung).

Wir kennzeichnen in jedem Laufweg die Laufrichtung.

Der Mindestabstand zwischen den einzelnen Verkaufsständen beträgt 1,50m. In diesem freien Abstand dürfen keine Waren aufgebaut werden.

Abbau der Verkaufsstände

Kann frühestens ab 15:30 Uhr erfolgen – ab 16:00 Uhr öffnen wir das Tor 2 – durch dieses Tor ist auch die Zufahrt erfolgt.

COVID-19 Hygieneregeln

Zwischen den Besuchern (maximal eine Familie) ist ein Mindestabstand von 1,50m zu wahren (SocialDistancing)

Für Besucher und Verkäufer besteht ab dem Betreten des Marktes Maskenpflicht FFP2 oder OP-Maske),

es wird durch Plakate auf die Hust- und Niesetikette hingewiesen:

„Wenden sie sich beim Husten oder Niesen von anderen Personen ab. Niesen oder husten sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich dabei ebenfalls von anderen Personen abwenden.“

Auf Händeschütteln verzichten – Toiletten / Hände waschen

Wir stellen WC`s zur Verfügung – dort stehen entsprechende Handwaschgelegenheiten mit Seife und Einmalhandtüchern zur Verfügung.

Beim Ein- und Ausgang sind zusätzliche Sprühflaschen für die Handdesinfektion aufgestellt.

Informationen zur elektronischen Zugangsregistrierung

Fragen und Antworten zur Luca-App

Die Erfassung von persönlichen Daten ist in der Corona-Pandemie verpflichtend für bestimmte Betriebe wie auch Veranstaltungsstätten und häufig Voraussetzung für deren Öffnung. Sie dient der Nachverfolgbarkeit von Kontaktpersonen im Fall eines positiven SARS-CoV-2-Falles. Digitale Kontaktnachverfolgungs-Apps wie Luca übernehmen und erleichtern diese Dokumentationspflicht und ergänzen sinnvoll die Impf- und Teststrategie in Hessen bei der Bekämpfung der Pandemie. Ziel der Apps ist es, fehleranfällige und möglicherweise unvollständige Papierlisten größtenteils zu ersetzen und Kontakte zu dokumentieren.

Warum müssen Kontakte nachverfolgt werden?

Die Kontaktnachverfolgung ist als notwendige Schutzmaßnahme zur Verhinderung der Ausbreitung des Corona-Virus im Infektionsschutzgesetzes des Bundes geregelt. Die Hessische Landesregierung hat – ebenso wie viele andere Bundesländer – beschlossen, eine zentrale Lösung zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten einzuführen.

Die Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter ist das A und O bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Neben Impfungen und Tests ist sie das beste Mittel, um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen. Hessen setzt daher auf den Dreiklang aus Impfen, Testen und Kontaktnachverfolgung.

Warum sollte ich eine App zur Kontaktnachverfolgung zu nutzen?

Nur wer weiß, dass er oder sie Kontakt mit Infizierten hatte und sich in Quarantäne begibt, kann helfen, die Infektionskette zu unterbrechen. Dadurch werden weitere Ansteckungen vermieden.

Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Gastgeber, Gäste und Gesundheitsämter mitmachen. Das geht am einfachsten mit einer digitalen Anwendung zur Kontaktnachverfolgung.

Welchen Nutzen haben die Gesundheitsämter?

Aufgabe der Gesundheitsämter ist es, Infektionsketten nachzuvollziehen und wenn möglich zu unterbrechen. Dafür brauchen sie Informationen zu Kontaktpersonen Infizierter. Das Ausfüllen von Papierlisten kostet aber viel Zeit. Zudem können von Hand ausgefüllte Namensverzeichnisse unübersichtlich, unleserlich oder mit falschen bzw. fehlenden Angaben versehen sein. Das stellt die Gesundheitsämter vor große Herausforderungen. Digitale Kontaktnachverfolgungs-Apps bieten den Vorteil einer einheitlichen, verschlüsselten Übertragung der Daten an das zuständige Gesundheitsamt (Luca) oder einer schnellen Warnung vor Kontakten mit positiv getesteten Personen (Corona-Warn-App der Bundesregierung). Hessen hat sich für eine Anbindung aller 24 Gesundheitsämter an das Luca-System entschieden und entlastet diese damit erheblich. Es ist schneller, sicherer und somit deutlich effizienter.

Wie hilft die Luca-App bei der Kontaktnachverfolgung?

Das Luca-System bietet eine direkte Anbindung an die von den Gesundheitsämtern genutzten Fachanwendungen für die Nachverfolgung. Persönliche Daten der Nutzer sind für Gastgeber, wie z.B. Restaurantbetreiber oder Veranstalter, nicht einsehbar. Luca unterstützt die Nachverfolgung, indem positiv getestete Personen ihre Kontakthistorie für das Gesundheitsamt freigeben können. Umgekehrt können aber auch z.B. Geschäftsinhaber die Gästelisten freigeben, wenn dies zur Nachverfolgung erforderlich ist. Das System übermittelt diejenigen Kontaktpersonen, die im selben Zeitraum in der betreffenden „Location“ vor Ort waren. Der Vorteil: eine unübersichtliche Zettelwirtschaft wird verhindert, die Datenübermittlung an das Gesundheitsamt kann deutlich schneller erfolgen (quasi „auf Knopfdruck“) und die Nachverfolgbarkeit wird auch bei größere Menschenmengen erleichtert.

Gibt es das nicht längst schon?

Es gibt inzwischen zahlreiche Anwendungen. Eine anonyme App, wie beispielsweise die Corona-Warn-App kann aber keine Kontaktdaten erfassen und an das Gesundheitsamt übermitteln. Hier findet eine Warnung anhand von Bewegungsprofilen (Abstandsmessung zu infizierter Person) statt. Die Corona-Warn-App ist daher für eine anonyme Risikoeinschätzung und -warnung geeignet. Mit einer Nachverfolgungs-App wie Luca werden Kontaktdaten an die zuständigen Gesundheitsämter übermittelt. Daher ergänzen sich die Systeme an dieser Stelle sehr gut.

Kontaktnachverfolgung mit Luca – wie geht das?

App-Inhaber legen sich einmalig ein Profil auf ihrem Smartphone an und können sich dann mit einem minütlich ändernden QR-Code in allen teilnehmenden Geschäften, Restaurants oder bei Veranstaltern einscannen. Beim Verlassen des Ortes checkt die Person wieder aus. Sollte zur gleichen Zeit eine mit Corona infizierte Person in der Nähe gewesen sein, werden diese Informationen nach entsprechender Freigabe des Nutzers und der Location datenschutzkonform und verschlüsselt an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Gehört eine Person zur Kontaktgruppe, wird sie vom Gesundheitsamt informiert. Das Gesundheitsamt prüft anhand weiterer Faktoren auch, ob z.B. eine Quarantäne verhängt werden muss, um weitere Ansteckungen zu verhindern.

Brauche ich ein Mobiltelefon, um die Luca-App zu nutzen?

Luca gibt es für iOS, Android und als Webapp. Wer kein Smartphone besitzt, kann sich auch ohne Smartphone einchecken, wenn er den Luca Schlüsselanhänger besitzt. Mit ihm kann ebenfalls schnell und sicher an allen Luca-Standorten eingecheckt werden. Auch das Ausfüllen herkömmlicher Papier-Listen ist weiterhin erlaubt. Informationen zum Schlüsselanhänger gibt es hier.

Für welche Einrichtungen/Betriebe ist Luca geeignet?

Luca eignet sich für alle Einrichtungen, die eine elektronische Kontaktnachverfolgung anbieten müssen oder auch möchten. Die App kann überall da eingesetzt werden, wo Menschen länger miteinander in einem Raum sind. Das gilt auch für Meetings in Unternehmen. Jeder Nutzer kann einen eigenen „Raum“ aufmachen. Um nur dort Kontaktlisten zu generieren, wo auch eine herkömmliche Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt erfolgt, müssen einige Rahmenbedingungen vorliegen. Dies ist der Fall, wenn:

  • Kontakt von positiv getesteter Person und Kontaktperson für mehr als 10 min im selben Raum besteht
  • Kontakte in geschlossenen Räumen mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole stattfinden
  • Kontakte nicht durchgängig oder mit inkorrekt getragenen Mund-Nasen-Bedeckungen stattfinden
  • Abstände nicht oder nur zum Teil eingehalten werden können

Dies betrifft beispielsweise:

Sport in Innenräumen (Sporthallen, Yogastudios etc.) (durch sportliche Betätigung voraussichtlich erhöhte Aerosolkonzentration, ggf. fehlender Mindestabstand)
Friseursalons, Kosmetikstudios, Fußpflege (Unterschreiten des Mindestabstands von 1,5m)
Gastronomische Betriebe wie Gaststätten, Restaurants, Kantinen im Normalbetrieb (beim Essen/Trinken kein MNS), nicht jedoch bei Speisenabholung oder Außengastronomie, wenn die entsprechenden Abstandsregeln eingehalten werden
schwer zu überblickende Gruppensituationen (bei Veranstaltungen wie z.B. im Fußballstadion (Einlasssituation; Zuschauertribünen), Hallenbadbesuche)

Nicht sinnvoll ist eine Erfassung von Kontaktdaten beispielsweise bei:

Begegnungen in Innenräumen von Betrieben mit nur sehr kurzer Verweildauer (z.B. Bäckerei, Kiosk, Post, Apotheke, Testzentrum, Click & Collect-Terminen von Geschäften etc.)
Begegnungen, die in der Regel ausschließlich draußen stattfinden (z.B. Wochenmarkt, Sportliche Aktivitäten im Freien, Eisdiele etc.)

Wie steht es um den Datenschutz bei Luca?

Die Sicherheit der Daten hat oberste Priorität. Nach den vorliegenden Stellungnahmen der hessischen wie auch der überwiegenden Zahl anderer Landesdatenschutzbehörden erfüllt die Luca-App grundsätzlich die Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung. Damit ist eine Weiternutzung der Daten für kommerzielle Zwecke rechtlich ausgeschlossen. Der Anbieter gewährt in Zusammenarbeit mit der Bundesdruckerei einen hohen Sicherheitsstandard und eine dezentrale Verschlüsselung der Daten. Neben der Vorlage eines geprüften Sicherheitskonzeptes und einer Datenschutzfolgeabschätzung wurde seitens des Betreibers der Source Code des Luca-Systems mit allen Komponenten unter einer Open Source-Lizenz veröffentlicht. Diese gewährleistet eine Überprüfung des Systems durch unabhängige Stellen und somit größtmögliche Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger. Die geforderte Transparenz ist damit gegeben.

Muss ich mit Luca Angst um meine Daten haben?

Die Nutzung der App ist freiwillig. Infizierte Personen geben in der LUCA App mittels TAN ihre Historie selbst dem Gesundheitsamt frei. Nicht mal Luca selbst kann die Kontaktdaten lesen, weil sie verschlüsselt sind. Das ist einzig und allein den Gesundheitsämtern vorbehalten und gilt nur für den Infektionsfall.

Was, wenn ich eine andere App als Luca nutzen möchte?

Die Luca-App ist ein Angebot, das die Hessische Landesregierung allen hessischen Gesundheitsämtern, den Locations und den Bürgern zur Verfügung stellt. Der Einsatz eines einheitlichen Gateways zur Anbindung von Alternativlösungen wird derzeit intensiv geprüft. Dieses wird eine übergreifende Kommunikation und Vernetzung ermöglichen und bietet somit die Anbindung weiterer App-Lösungen. Das Ergebnis muss sein: Egal welche App ich nutze – das Gesundheitsamt muss schnell in die Lage versetzt werden, Infektionsketten zu unterbrechen.

Quelle: Land Hessen – Corona-Verordnungen und Informationen

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